Bettdecken

Auf die inneren Werte kommt es an. Für welches Füllmaterial man sich entscheidet, hängt von dem persönlichen Wärmeempfinden, von der Schlafumgebung, aber auch von der Vorliebe für bestimmte Materialien ab. Viele verschiedene Naturmaterialien und auch Textilfasern stehen zur Auswahl. Denn die Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist das richtige Schlafklima. Frieren oder Hitzestau führen zu unruhigem Schlaf.

Naturhaar

Naturhaardecken aus Merino- oder Schafschurwolle sowie dem Haar von Kamel, Alpaka, Yak oder der Kaschmirziege verfügen über ein ausgezeichnetes Wärmerückhaltevermögen. Zudem besitzen sie hervorragende temperatur- und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, sind atmungsaktiv und kuschelig. Sie bieten sowohl bei Kälte wie auch bei Wärme ein ideales Schlafklima. 

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Naturfaser

Bettdecken aus Naturfasern wie Wildseide, Hanf oder Baumwolle können relativ viel Feuchtigkeit aufnehmen. Sie sind hautfreundlich, temperaturausgleichend und sorgen für ein kühles Schlafklima. Dadurch sind sie bestens für den Sommer geeignet. Ideal auch für Personen, die leicht schwitzen. 

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Synthetische Textilfaser

Wer besonderen Wert auf Waschbarkeit legt, liegt mit einer Faserdecke aus Polyester genau richtig. Diese pflegeleichten Funktionsfasern sind leicht, wärmend und sorgen durch raschen Feuchtigkeitsabtransport für trockenen Schlafkomfort. Auch für Babys und Allergiker ist eine Faserdecke eine gute Wahl. 

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Daunen

Daunen sind das untere, hautnahe Federkleid von Wassergeflügel. Eine Daune sieht aus wie eine Schneeflocke. Aus einem kaum sichtbaren Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenhärchen mit feinsten Verästelungen. Die besten Daunen stammen von Gänsen und großen Enten. Gänsedaunen sind größer und haben mehr Füllkraft. Je kälter das Klima, umso voluminöser und ausgereifter sind die Daunen. Hochwertige Daunen haben eine enorme Bauschkraft. Sie können viel Luft speichern. Deshalb werden Daunendecken als besonders wärmend empfunden - der Inbegriff einer Winterdecke. Doch auch als leichte Sommerdecke mit niedrigem Füllgewicht sind Daunen ein Genuss, da sie überschüssige Körperwärme und Feuchtigkeit schnell weiterleiten und an die Raumluft abgeben. 

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Federn

Federn haben einen durchgehenden Kiel, von dem Federhärchen abzweigen. Eine Gänsefeder ist stark gebogen und sieht am Ende aus wie abgeschnitten. Entenfedern sind klein, zierlich und weniger stark gebogen, sie laufen am Ende spitz zu. Wegen ihrer natürlichen Eigenschaften wie Bauschkraft und Elastizität sowie einer hohen Stabilität sind Federn als Füllmaterial für Kissen ideal.

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Was sind Eiderdaunen?

Die Eiderente ist eine Meerestauchente, die in Island, Skandinavien, Grönland und Kanada unter härtesten Bedingungen lebt. Um ihre Brut vor der Kälte zu schützen, rupft sie sich den Brustflaum aus und polstert damit das Nest. Nach der Brutzeit werden die Eiderdaunen gesammelt, von Hand verlesen und anschließend in einem speziell entwickelten Wasch- und Pflegeverfahren hygienisch aufbereitet und getrocknet. Kein Füllgut der Welt übertrifft sie an Weichheit, Flauschvermögen, atmungsaktiver Wärmebildung und Leichtigkeit. 1000 Eiderdaunen wiegen nur ein Gramm. 

Welche Vorteile haben Textilfaserbetten?

Textilfaserbetten sind besonders hygienisch, da sie bei bei 60° waschbar und trocknergeeignet sind. Sie sind hautsympathisch, feuchtigkeitsregulierend und verfügen über eine hohe Wärmerückhaltung. Ein weiterer Vorteil ist ihre enorme Bauschkraft trotz des geringen Gewichts. Diese Eigenschaften machen Textilfaserbetten insbesondere für Kinder, Babys und Allergiker interessant.

Was ist ein Vier-Jahreszeiten-Bett?

Ein Vier-Jahreszeiten-Bett besteht aus zwei Bettdecken. Die leichtere Decke für den Sommer und die wärmere für die Übergangszeiten lassen sich mittels Druck- oder hautsympathischer Steckknöpfe bequem verbinden. Durch die isolierende Luftschicht zwischen den beiden Decken hält das Vier-Jahreszeiten-Bett auch im Winter wohlig warm. 

Wann spricht man von einer Kassettendecke?

Bei der Kassettendecke werden die einzelnen Karos durch Stoffstreifen voneinander abgetrennt und befüllt. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass die Füllung nicht verrutscht, zudem werden Kältebrücken an den Nähten der Absteppung verhindert. Die meisten Kassettendecken haben nur Innenstege, besonders warme Decken werden zusätzlich mit Außenstegen gefertigt. Je höher die Stege sind, desto mehr Daunen passen in die Decke und umso wärmer hält sie.

Wann sollte man über eine neue Bettware nachdenken?

Auch bei richtiger Pflege und Reinigung wird empfohlen, die Bettdecke aus hygienischen Gründen nach 6 bis 8 Jahren auszutauschen; Kopfkissen sollten durch die höhere Feuchtigkeitsaufnahme und die stärkere Beanspruchung bereits nach 3 bis 5 Jahren ersetzt werden.

Mit der richtigen Pflege hat man lange Freude an der neuen Bettausstattung.

Hier einige Tipps:

  • Aufschütteln
    Tägliches Aufschütteln von Feder- und Daunenbetten sowie -kissen lockert die Füllung wieder auf.

  • Lüften
    Bettdecken müssen regelmäßig gelüftet werden, bei trockenem Wetter gerne im Freien - pralle Sonne, Nebel und Regen sollen aber vermieden werden. 

  • Nicht klopfen oder saugen
    Klopfer und Staubsauger zerstören das feinporige Inlett, sodass die Füllung nach außen dringen kann. Die Bettdecke verliert ihre Langlebigkeit. Leichtes Bürsten von Zeit zu Zeit ist ausreichend.

  • Waschen und reinigen
    Grundsätzlich bitte die Wasch- und Pflegeanleitung des Herstellers beachten. Haushaltswaschmaschinen und -trockner sind für waschbare Betten meist zu klein, die Füllungen können sich nicht ausreichend entfalten. Unsere Bettenreinigung ist dafür bestens geeiget. 

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